Seiten

Samstag, 9. September 2017

Same, befruchten, zeugen, schwängern

Der männliche Beitrag zur Fortpflanzung im Bezug zur Weltbevölkerung von 7,5 Milliarden Menschen ist rund ein Gramm, auf dem über fünf Milliarden Jahre Schwangerschaften folgen, aus denen über 20 Milliarden Kilogramm lebende Materie geboren werden, was täglich 800 Frauen das Leben kostet. Zum Ausgleich dazu dürfen sie in der Ehe den Unterhalt des Mannes abarbeiten.

In der Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung wird nämlich der Mann als alleiniger Urheber (Same, befruchten, zeugen, schwängern) erkannt.
---
Die Gene können keinen Vorgang ihrer selbst tätigen. Stattdessen sind diese Vorgänge Prozesse einer Zelle und nur eine Zelle kann mit den Genen umgehen. Die Informationen der Gene beziehen sich ausschließlich auf Moleküle, die allesamt in und von der Zelle produziert werden. Die Gene enthalten nur Informationen für eine Zelle und können somit nur die Erbinformationen der Zellen sein. Die Zelle gibt sich an die neuen Zellen weiter, wenn die Zelle sich teilt und jede Zelle entsteht mittels einer Zellteilung, bei der alle Zellbestandteile weiter gegeben werden, darunter auch die Gene. Das Vorhandensein einer Zelle ist für jegliche genetische Wirkung absolut notwendig.

Die biologische Reproduktion des Menschen wird von einzelnen Zellen übernommen und teilt sich in die einzelnen Reproduktionen der Zellen auf, denn nur eine Zelle kann den Vorgang der Fortpflanzung (Weitergabe der Gene) durchführen.
---
Das diploide Genom eines menschlichen Organismus besteht aus zwei haploiden Chromosomensätzen, welche von den Eltern des menschlichen Organismus stammen. Der haploide Chromosomensatz, welcher dann zur Fortpflanzung kommt, ist eine zufällige Mischung der Gene des diploiden Genoms des Organismus. Daraus folgt, dass es unbestimmbar ist, was an das Kind weiter gegeben wird. Es wird also nichts bestimmtes fortgepflanzt oder vererbt, sprich ein "sich" fortpflanzen gibt es nicht.
---
Der Mann zeugt ein Kind, wenn sein Spermium die Eizelle befruchtet, was bedeutet, dass das Spermium mit dem Mann gleichgesetzt wird. Wenn man nun die Frau mit ihrer Eizelle gleichsetzt und registriert, dass die Eizelle ihre Gene an keine andere Zelle weitergibt im Unterschied zum Spermium, dann liegt keine geschlechtliche (männlich - weibliche) Fortpflanzung vor.
---
Die Keimzelle wird als haploide Zelle definiert und die Zygote als diploide Zelle. Die Eizelle ist bis zum Eintritt des Spermiums zweifach haploid und schnürt erst jetzt den überzähligen haploiden Chromosomensatz ab. Die Zygote (befruchtete Eizelle) ist vierundzwanzig Stunden lang nicht diploid und hat dann kurz vor ihrer Teilung zwei diploide Genome. Die Definitionen der Keimzelle (haploide Zelle) und der Zygote (diploide Zelle) ist auf die Eizelle in beiden Stadien nicht anwendbar.
---
Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle sind die Genprodukte des weiblichen diploiden Genoms. In der befruchteten Eizelle befinden sich die fortgepflanzten Gene in einer zellulären Umgebung, die nicht von ihnen abstammt, die jedoch die aktuellen Wirkungen direkt nach Eintritt des Spermiums zeitigt, da die fortgepflanzten Gene erst drei Tage später anfangen zu wirken.
---
Der haploide Chromosomensatz des Spermiums ist mittels Protamin Molekülen verpackt, was eine hohe Kompression des DNA Moleküls zulässt, aber den haploiden Chromosomensatz genetisch funktionsuntüchtig macht. Die zytoplasmatischen Inhalte der Eizelle tauschen die Protamin Moleküle durch die erforderlichen Histon Moleküle aus.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen