Dienstag, 25. April 2017

Jenseits von Gut und Böse

Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durch zu führen und er überlässt es einer Frau, die Folgen seiner Fortpflanzung komplett auf sich zu nehmen.

Die dadurch eintretenden Belastungen für die Frau und Mutter sind dann allerdings ihre eigenen Probleme.

Die Mutterschaft wird nicht bezahlt, sie wird als eine rein private Beschäftigung der Frau angesehen und ist sozial vereinzelt.

Dem Mann ist es dagegen freigestellt, ob und wie er sich zu seiner Vaterschaft und den Folgen daraus stellt. Einzig der Verpflichtung zum Unterhalt kann er sich nicht entziehen, welcher sich allerdings nach seinem Einkommen richtet und somit auch gegen Null gehen kann.

Für die nicht bezahlte Mutter ist die Ehe die einzige finanzielle Option, in der sie den Unterhalt des Mannes abarbeitet.

Die stattlichen finanziellen Zuwendungen gelten in voller Höhe nur der ehelichen Familie und unterstützen in aller Regel den unterhaltenden Vater.

Sonntag, 23. April 2017

Die Zelle und ihre Gene

Ein menschlicher Organismus besteht aus Zellen und nicht aus Genomen.

Die Zelle ist die kleinste Einheit des Lebens und nicht das Genom (Zelltheorie).

Das Genom kann keinen genetischen Vorgang selber durchführen. Stattdessen sind die genetischen Vorgänge allesamt Prozesse einer Zelle.

Das Genom liefert weder die Materie noch die Energie für die Lebensvorgänge.

Alle genetischen Informationen beziehen sich auf Moleküle, welche allesamt in und von der Zelle hergestellt werden.

Die Informationen der Gene müssen notwendigerweise in die Funktionen der von ihnen codierten Moleküle übersetzt werden.

Die Inhalte des Zytoplasmas einer Zelle sind für alle Lebensvorgänge essentiell, einschließlich der genetischen Vorgänge, sodass gewisse Inhalte des Zytoplasmas vorab vorhanden sein müssen, ehe das Genom zum ersten Mal wirkt.

Das Virus trägt zwar Erbgut in sich und pflanzt sich auch fort, benötigt dafür aber eine Wirtszelle, da nur diese die neuen Viren produzieren kann.

Das Spermium übergibt seinen genetischen Inhalt der Eizelle, während die Eizelle ihre Gene bei sich behält.

Das Genom ist in allen Zellen das gleiche Genom, aus der allerdings über zweihundert Zelltypen realisiert werden und nur aus dem Zelltypus Eizelle kann ein neuer Organismus entstehen.

Das Zytoplasma der Eizelle enthält die Genprodukte des mütterlichen diploiden Genoms und nicht die Genprodukte der von Mann und Frau fortgepflanzten Gene, die erst drei Tage nach Eintritt des Spermiums in die Eizelle mit ihrer Wirkung beginnen.

Nach Eintritt des Spermiums in die Eizelle wirken vorerst allein die maternalen Effekte, sprich die Genprodukte des mütterlichen diploiden Genoms.

Einzig eine Zelle kann ein Genom weiter geben, wobei es sich immer um das eigene Genom der Zelle handelt. Einzig eine Zelle kann ein Genom aufnehmen, wobei diese aufnehmende Zelle im Zuge der Weitergabe der Gene mit produziert wird, denn jede andere Zelle hat schon ein Genom.

Der Vorgang der Reproduktion oder Fortpflanzung findet nur im Bezug zu einer je einzelnen Zelle statt und führt zu einer weiteren Zelle. Bei diesem Vorgang wird die gesamte Zelle weiter gegeben und nicht nur das Genom.

Die Gene werden nicht weiter gegeben sondern repliziert und durch die darauf erfolgende Zellteilung auf die beiden Tochterzellen verteilt.

Die Gene, welche die Frau ihrem Kind weitergibt, befindet sich in jener Zelle, aus der später die Eizelle wird. Die entsprechende Zelle pflanzt ihre eigenen Gene fort und nicht die Gene des zu ihr gehörenden Organismus.

Die zwei Reifeteilungen der Meiose während der Oogenese betrifft nicht die Zelle als Ganzes, sondern nur den genetischen Überschuss der Zelle. Die meiotischen Reifeteilungen der Eizelle sind im Unterschied zu den Spermien keine Zellteilungen.

Ein Mensch trägt die Gene von seinem Vater und seiner Mutter mit sich, aus denen er dann einen Zufallsmix für sein Kind zusammenstellt. Ein Kind erhält also seine Gene aus vier nicht miteinander verwandten Genquellen. Eine individuelle Abstammung des Kindes ist somit nicht gegeben.

Das X - Chromosom ist für beide Geschlechter essentieller Natur und wird bei der Zeugung eines Sohnes von der Mutter weiter gegeben.

Die Spermien erfahren im weiblichen Genitaltrakt eine Umstrukturierung. Erst dann sind sie in der Lage, eine Eizelle zu befruchten.

Das Spermium dringt nicht selber in die Eizelle ein, sondern wird von der Eizelle mittels einer Phagozytose aufgenommen.

Der haploide Chromosomensatz des Spermiums ist mit Protamin Molekülen durchsetzt, welche eine genetische Funktion unterbinden. Nach Eintritt des Spermiums in die Eizelle ersetzt das Zytoplasma der Eizelle die Protamin Moleküle durch die für die genetischen Funktionen notwendigen Histon Moleküle.

Nach Eintritt des Spermiums in die Eizelle löscht das Zytoplasma der Eizelle größtenteils die epigenetische Musterung des haploiden Chromosomensatzes des Spermiums, welche für die Initiation der Embryogenese notwendig ist.

Die Eizelle enthält das zweihundertfache der Standard - Menge an Mitochondrien für die Energieversorgung der nächsten 5 - 6 Tage und werden von der Mutter weiter gegeben.

Die Vereinigung der haploiden Chromosomensätze in der Eizelle zum diploiden Genom dauert vierundzwanzig Stunden.

Die Eizelle ist nicht haploid, da sie erst bei ihrer Befruchtung den überzähligen haploiden Chromosomensatz abstößt. Die Zygote ist nicht diploid, da die Vereinigung zum diploiden Genom vierundzwanzig Stunden auf sich warten lässt und es dann zwei diploide Genome sind, die mittels der Zellteilung der Zygote zu zwei diploiden Tochterzellen führt.

Das Spermium ist kein Same und kann somit keine Eizelle befruchten oder ein Kind zeugen. Der genetische Inhalt ist im Spermium hochkomprimiert und das Spermium hat auch kein Zytoplasma. Qualitativ ist das Spermium keine Zelle mehr. Die Bezeichnung "Samenzelle" ist weder im Bezug zum Samen noch im Bezug zur Zelle richtig.

Der Mann und die Frau reduzieren sich auf eine je einzelne Zelle, die vereinigt zu der befruchteten Eizelle führt. Die Fortpflanzung des Menschen wird von Zellen übernommen und durchgeführt.

Ein Säugling besteht aus Materie, welche dem weiblichen Organismus entzogen wurde. Das bezieht sich auch auf die Vervielfältigung des genetischen Inhaltes der befruchteten Eizelle.

Freitag, 31. März 2017

Gesellschaftlicher Status

Die einzige Tätigkeit, die im Bezug zum Kind notwendig ist, ist jene, dass sich jemand um das Kind kümmert. Für diese Tätigkeit genügt eine Person, welche in aller Regel die Mutter des Kindes ist.

Diese Tätigkeit wird nicht bezahlt, ist eine private Beschäftigung der Frau und ist sozial isoliert. Die daraus entstehenden Belastungen für die Mutter sind ihre eigenen Probleme und wird der Frau auch schnell schuldhaft vorgeworfen.

Die gesellschaftlichen Institutionen, wie das Familienministerium, das Jugendamt und das Familiengericht vermeiden grundsätzlich eine Veränderung dieses mütterlichen Status. Dasgleiche ist auch dem Vater vorzuwerfen.

Und nur in diesem Punkte ist sich die Gesellschaft (und auch die Väter) einig.

Postfaktische Definition

Der Vater ist ein Element der Ehe/Familie.

Die Definition des Vaters auf Wikipedia ist der Versuch, den Vater unabhängig von der Ehe zu formulieren und kommt dann notgedrungen zu einer dreiteiligen Definition. Aus dieser dreiteiligen Definition kann ein Vater jedoch alles mögliche sein und das ist nun mal nicht die Aufgabe einer Definition.

Die Definition auf Wikipedia ist der Versuch, den Vater von allem losgelöst zu definieren, sprich in allen denkbaren Fällen durch zu setzen. Deswegen fehlt auch der Hinweis, dass ein Vater seine Vaterschaft verweigern darf und so sich der Definition seiner selbst entzieht.

Mittwoch, 29. März 2017

Dreiteilige Definition des Vaters

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vater

Auszug:
Vater bezeichnet einen männlichen
Elternteil eines Menschen. Seine
Vaterschaft kann sich auf einen, zwei oder alle drei Teilbereiche der Elternschaft beziehen:

● der biologische Vater war der Erzeuger der männlichen Keimzelle (Sperma) für die Zeugung des Menschen, er ist mit ihr blutsverwandt

● der rechtliche Vater hat Elternrechte und -pflichten und trägt die rechtliche Verantwortung für den Menschen, auch im Falle ihrer Adoption durch ihn

● der soziale Vater übernimmt persönliche Verantwortung und
umsorgt den Menschen.
---------------------
Diese dreiteilige Definition des Vaters, die recht eigenartig anmutet, beißt sich zudem mit der Freiheit des Vaters, seine Vaterschaft in allen drei Definitionsvarianten zu verweigern.

Diese dreiteilige Definition des Vaters löst sich allerdings in Wohlgefallen auf, wenn man die Ehe des Vaters mit der Frau und Mutter für die Definition des Vaters zur unabdingbaren Voraussetzung nimmt, da der Vater nur dort allen drei Definitionen entspricht und somit einheitlich definiert werden kann.

Der Vater ist ein funktionales Element der Ehe und Familie.

Dienstag, 28. März 2017

Fertiges Produkt der Fortpflanzung

Die Anwendbarkeit der Väterrechte setzt voraus, dass das Kind am Leben ist. Es ist also i.a.R. die Mutter, welche die Väterrechte am Leben hält, weil sie das Kind nicht sterben lässt.

Ihre Tätigkeit dagegen ist keine Folge von irgendeiner Rechtsauffassung und selbst die Väterrechte zielen nicht auf die Übernahme dieser spezifischen mütterlichen Tätigkeit ab.

Die Rechtsauffassung im Bezug zu den Väterrechten gehen vorab von einem täglich aktualisierten fertigem Produkt aus.

Montag, 27. März 2017

Nichts halbes, nichts ganzes und doch vollständig

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vater

Bei diesem Artikel fällt auf, dass man den Vaterbegriff auf drei Teilbereiche der Elternschaft hin definiert und dabei in keiner Weise die Empfindung hat, dass daran irgendetwas faul ist.

Die drei Teilbereiche der Elternschaft, auf die der Vater hin definiert wird, werden zu einer einzigen Definition des Vaters, wenn er von Beginn an mit der Frau und Mutter verehelicht ist und dieses auch bleibt.

Definitorisch gesehen ist der Mann nicht der Vater des Kindes, sondern der Vater der Familie und das auch nur solange, wie er weiterhin mit der Frau in Ehe lebt.

Dienstag, 21. März 2017

Vaterrecht

Die Väterrechte zielen nicht darauf ab, dass sich nunmehr die Väter täglich um das Kind kümmern wollen.

Das Konzept der Vaterschaft geht grundsätzlich davon aus, dass sich die Mutter alltäglich um das Kind kümmert und somit die erforderlichen Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des Konzeptes der Vaterschaft erbringt.

Freitag, 17. März 2017

Von hinten aufzäumen

Die Organe der Fortpflanzung sind die Hoden und die Eierstöcke. Dort sind es einzelne Zellen, die mithilfe ihres eigenen genetischen Inhalts die genetische Variation der befruchteten Eizelle erbringen.

Die Fortpflanzung des Menschen reduziert sich auf die Fortpflanzung bestimmter einzelner Zellen. Diese je einzelnen Zellen sind bezüglich der Weitergabe der Gene autonom. Die Eizelle und das Spermium entstehen nicht durch die Frau und den Mann und es sind nicht die weiblichen und männlichen Gene, die weiter gegeben werden.

Die Fortpflanzung eines Organismus gab es schon in ihrer Vollständigkeit, als es noch keine Menschen gab und es weder einen Mann noch eine Frau gab, die sich hätten fortpflanzen können.

Die Fortpflanzung ist eines der Fundamente für die Entstehung von Frau und Mann, sprich für die Evolution des Menschen. Die Zeugung eines neuen Organismus ist in Gänze der Fortpflanzung selbst anzulasten und nicht einem je individuellen Organismus.

Das Leben als solches ist der Erzeuger von allem. Das wir lebende Organismen sind, haben wir dem Leben zu verdanken und das Gleiche gilt auch der Eigenschaft der Fortpflanzung unserer Selbst.

Den Mann als den Erzeuger des Kindes zu benennen, zäumt das Pferd bewußt von hinten auf.

Mittwoch, 15. März 2017

Überflüssig

Das einzige, was ein Kind benötigt ist, dass sich jemand täglich um es kümmert und das ist in aller Regel die Mutter. Alles andere sind mehr oder weniger periphere Erscheinungen rund um die zentrale Einheit Mutter - Kind, was man schon beim Vater ins Auge fassen muss.

Das Sorge- und das Umgangsrecht beinhalten nicht die Art und Weise der Sorge für und des Umgangs mit dem Kind und zielen auch nicht auf den Aspekt, wer sich alltäglich um das Kind zu kümmern hat.

Montag, 13. März 2017

Die innere Struktur der Eizelle

Im Zuge der Bildung eines neuen Organismus, dessen Zentrum die Inhalte der Eizelle sind, ist es dem Mann erst möglich, seinen Beitrag dazu zu leisten.

Die Eizelle enthält in sich die funktionale Struktur zur Bildung des neuen Organismus, die weit über den genetischen Inhalt der befruchteten Eizelle hinausgeht.

Ohne diese innere Struktur der Eizelle, welche im nicht genetischen Inhalt der Eizelle zu finden ist, würde sich kein neuer Organismus bilden.

Die Initiation der Bildung des neuen Organismus ist in der Eizelle schon vorgefertigt und ist nicht vom genetischen Inhalt der befruchteten Eizelle abhängig.

Der Vorgang, welchen man mit dem durchaus fragwürdigen Begriff Zeugung bezeichnet, entspringt dem nicht genetischen Inhalten der Eizelle und hat nichts mit dem Spermium zu tun, dessen Eintreffen lediglich den Startschuss für die dann "zeugenden" Vorgänge der Eizelle darstellt.

Freitag, 10. März 2017

Wissenschaftliche Hypothese und Theorie

Die Entdeckung, dass der Mann an der Fortpflanzung des Menschen beteiligt ist, enträselte das Mysterium der Entstehung des neuen Organismus vollständig.

Die Frage, wie der neue Organismus entsteht, konnte nunmehr in der Art und Weise der männlichen Beteiligung daran vollständig beantwortet werden.

Die geschlechtliche Fortpflanzung, die unter dem Diktum der männlichen Beteiligung daran formuliert ist (Same, Befruchtung, Zeugung, Schwängerung), ist jedoch keine wissenschaftliche Hypothese und wird auch nicht als eine Theorie behandelt.

Die Beteiligung des Mannes an der Fortpflanzung ist aufgrund ihrer unabdingbaren Notwendigkeit auch schon der Beweis dafür, dass die Entstehung (Zeugung) des neuen Organismus mit der Beteiligung des Mannes direkt zusammen fällt und somit keiner wissenschaftlichen Überprüfung bedarf.

Die Idee bestätigt sich durch sich selbst und wird der Realität aufgestülbt.

Dienstag, 7. März 2017

Fragwürdiges Umgangsrecht

Welche Beziehung wird im Zusammenhang mit dem Umgangsrecht eigentlich geschützt?

(1) Eine Beziehung, die vom Mann einseitig gekündigt werden darf?
(2) Eine Beziehung, die noch gar nicht bestanden haben muss, weil der Mann das Kind noch gar nicht gesehen hat?
(3) Eine Beziehung, bei der es nicht darum geht, wer sich um das Kind alltäglich kümmert?

Im Zusammenhang mit dem Umgangsrecht ist die Frage also anders zu stellen:"Wer oder was soll im Zusammenhang mit dem Umgangsrecht eigentlich geschützt werden?"

Donnerstag, 2. März 2017

Die Eizelle erzeugt den Organismus

Die Erbinformationen in einer Zelle representieren nicht jedesmal den entsprechenden Organismus, weil dann jede Zelle diesen Organismus herstellen würde.

Die Eizelle dagegen, welche aus ihrem genetischen Inhalt einen Organismus herstellt, tut dies nicht aufgrund ihres genetischen Inhalts, sondern aufgrund ihrer spezifischen zytoplasmatischen Inhalte.

Der entstehende Organismus entspricht zwar dem genetischen Inhalt seiner ersten Zelle (befruchtete Eizelle, Zygote), aber dieser erzeugt den Organismus nicht.

Das Zeugen bedeutet einfach nur, dass die Eizelle nach dem Eintritt des Spermiums weitermacht und es nicht beim Eintreten des Spermiums belässt.

Verachtung

Die Beteiligung des Mannes an der Fortpflanzung des Menschen ist dadurch gekennzeichnet, dass er alle Folgen derselben an die Frau überträgt.

Ihm ist es völlig freigestellt, ob er im Bezug zu seiner Fortpflanzung irgendeine Rolle übernimmt und greift in seiner Begründung dann gerne auf die Frau und Mutter zurück, falls er tatsächlich die Übernahme einer irgendwie gearteten Rolle im Zusammenhang mit seiner Fortpflanzung verweigert.

Der Mann zeugt eben nicht nur die Kinder, sondern auch das alltägliche Verachtungspotential der Frau und Mutter, was auch darin deutlich wird, dass die Mutterschaft eine unbezahlte und private Beschäftigung ist.

Dienstag, 28. Februar 2017

Singuläres Absolutum

Die Mutter ist nicht diejenige, welche irgendwelche Gene weiter gegeben haben soll, sondern diejenige, welche schwanger war, das Kind geboren hat und sich jetzt um das Kind kümmert, womit die Erfordernisse bezüglich des Kindes erfüllt werden.

Der Vater dagegen ist derjenige, der die Gene weiter gegeben hat und zwar völlig unabhängig davon, ob er danach mit dem Kind etwas zu tun hat oder nicht.

Traditionell ist der Vater derjenige, welcher eine Familie gegründet hat und diese Familie ernährt. Der Vater ist primär und eigentlich auf die Frau bezogen und dann erst auf die Kinder, die sie gebiert, da diese mit zur Familie gehören.

Der Vater wird schnell zu einem ungewissen Etwas, wenn die Frau unehelich Kinder gebiert. Die Ehe zwischen Mann und Frau generiert erst den Vater und nicht seine Gene.

Die Väterrechtsbewegung resultiert einzig und allein aus der fehlenden Beziehung mit der Mutter des Kindes, welche sich weiterhin um das Kind kümmert, was übrigens eine Voraussetzung für die Väterrechtsbewegung darstellt.

Die Väterrechte gelten auch dann, wenn der Vater das Kind noch gar nicht kennt, zum Beispiel, wenn die Frau mit dem Kind noch schwanger ist oder die Beziehung zur Frau vorher in die Brüche gegangen ist.

Der Vater braucht mittlerweile keine Familie mehr zu gründen oder diese zu ernähren. Worauf gründen sich denn dann die aktuellen Väterrechte, zumal der verpflichtende Unterhalt des Vaters auch gegen null gehen darf?

Durch die gesetzliche Einbindung und Zuordnung des Vaters verbleibt die Mutterschaft in ihrem unbezahlten Status, zuzüglich der Aufforderung, sich selber zu finanzieren, ungeachtet der daraus resultierenden Konsequenzen für Mutter und Kind.

Trotz dieser Zwangskultur der Zuordnung des Vaters, darf dieser weiterhin vage bleiben, da die Rechte ja nicht wahrgenommen werden müssen.

Die seit Anbeginn der Menschheit verläßliche Tätigkeit der Mutterschaft hat kulturell keinen eigenen Wert, außer das sie weiterhin getätigt wird (Dienstmagdstatus)

Montag, 27. Februar 2017

In uns und um uns herum

Sobald man die geschlechtliche Fortpflanzung auf den Menschen hin anwendet, wird gleichzeitig auch klar, dass das Spermium kein Same ist.

1827 wurde die menschliche Eizelle entdeckt [ http://link.springer.com/article/10.1007/s00444-002-0379-6 ]

Es wurde damals den Wissenschaftlern klar, dass der Begriff Same für das Spermium ein grober Irrtum war, den sie nunmehr hätten berichtigen können. Stattdessen wurde er einfach beibehalten zusammen mit den Mythen der Befruchtung, Zeugung und Schwängerung.

Der grobe Irrtum von Jahrtausenden wurde bewußt und absichtlich in den Status der Lüge erhoben.

Die Theorie der geschlechtlichen Fortpflanzung ist eine durchdachte Mythologie und keine wissenschaftliche Erkenntnis.

Vater versus Mutter

Die Definition des Vaters bezieht sich auf eine abgeschlossene Vergangenheit und auf ein einmaliges Ereignis. Die Mutterschaft dagegen ist in aller Regel zeitübergreifend und reicht bis in die Gegenwart. Sie war mal die Schwangere und kümmert sich jetzt um ihr Kind. Der Vater ist ein Zeitpunkt in der Vergangenheit, die Mutter dagegen ist ein Zeitraum, welcher sich bis in die Gegenwart erstreckt. Zwei völlig verschiedene Definitionen, die nichts miteinander zu tun haben.

Freitag, 24. Februar 2017

Zweifach festgeschriebene Willkür

Die Verlautbarungen der geschlechtlichen Fortpflanzung, die von der Wissenschaft in ihren altertümlichen Aussagen trotz ihres mittlerweile besseren Wissens belassen werden, reden nur vom Mann (Same, Befruchtung, Zeugung, Schwängerung) und widersprechen direkt und unmißverständlich der elementaren Geschlechtlichkeit innerhalb des Fortpflanzungsgeschehens.

Es war von Beginn an eine willkürliche Lüge, denn bei der Entdeckung der Eizelle hätte der Begriff Same für das Spermium ersatzlos gestrichen werden müssen.

Jahrtausende lang zogen sich die Männer ihre väterlichen Privilegien aus einem grob fahrlässigem Irrtum, welchen sie dann unumwunden in den Status einer bewußten und absichtlichen Lüge erhoben haben, weil sie die Bezeichnung Same für das Spermium eben nicht gestrichen haben.

Eine Lüge, welche nicht erkannt wird und so das gesamte Denken und Fühlen fehlleitet und dann keinen Anlass dafür bietet, dass gesamte Thema noch einmal neu aufzudröseln, bestätigt die Annahme der positiv bewerteten Wechselwirkung zwischen der Lüge und den Fehleitungen der Gedanken und Gefühle, welches auf ein dahinter stehendes Bedürfnis verweist, welches scheinbar nur mit einer Lüge erfüllt werden kann.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Zuschreibungen und Zuwendungen

Ein Mann wird weder bei einem Sohn noch bei einer Tochter schwanger. Stattdessen schwängert er eine Frau und fordert dann Zugriffsrechte am Produkt der Schwangerschaft ein.

Der Mann ist nämlich nicht nur der Vater des Kindes, sondern auch der Urheber der Schwangerschaft, da er das Kind zeugt. Die eintretenden Folgen seines Tuns und Machens überlässt er dann doch der Frau, die diesen Dienst am Mann und Vater ehrenamtlich übernimmt.

Unterhaltstechnisch bietet er der Frau und Mutter die Ehe an, um ihr die Möglickeit zu verschaffen, den Unterhalt wiederum ehrenamtlich abzuarbeiten. Zum Dank dafür darf sie auch seinen Familiennamen annehmen.

Auch der Staat honoriert dieses väterliche Angebot der Ehe, denn nur in der Ehe fallen die finanziellen staatlichen Zuwendungen in voller Höhe an.