Mittwoch, 22. Februar 2017

Unumstößlich

Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durch zu führen und er überlässt es einer Frau, alle Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen.

Trotz dieses eindeutigen Aktes der vollständigen Entledigung, die auch weiterhin bestehen bleibt, glaubt der Mann dennoch an seine unumstößlichen Rechte am Produkt der Fortpflanzung.

Wie denn das?

Durch die Weitergabe der Gene werden die Rechte am Produkt der Fortpflanzung miterzeugt und zwar einfach so. Es ist unmöglich und auch gar nicht erforderlich, dafür eine Begründung zu ersinnen.

Es ist halt einfach so!

Sonntag, 19. Februar 2017

Inhaltsleere Definition

Der Aufwand bezüglich der Fortpflanzung ist derart gering, dass er unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt und das daraus erfolgende Eintreten der Schwangerschaft, selbst wenn sie gewollt war, eine Überraschung darstellt.

Die Mutterschaft, welche als Erweiterung der Schwangerschaft und folgende gesehen werden kann und fortlaufend gegenwärtig ist, steht einer Vaterschaft gegenüber, welche sich einzig auf eine vergangene Beteiligung an der Fortpflanzung bezieht.

Der Vater ist nicht dafür vorgesehen, sich um das Kind zu kümmern und somit ist die Präsenz des Vaters beim Kind nicht vonnöten und häufig genug auch nicht gegeben.

Das Einzige, was ein Kind benötigt ist, dass sich jemand um das Kind kümmert und das ist in aller Regel die Mutter.

Die Definition der Vaterschaft greift auf nichts Gegenwärtiges, hier und jetzt Seiendes zurück.

Wenn man die Elternschaft, das Muttersein und das Vatersein, auf das Kind hin definiert, dessen einziges Interesse es ist, dass sich jemand um es kümmert, dann fehlt eine Defintion vom Vater.

Freitag, 17. Februar 2017

Stalking

Das Sorgerecht und das Umgangsrecht sind Zugriffsrechte und Verfügungsrechte, welche das Kind zum Rechtsgegenstand von Herrschaftsrechten degradieren.

Ein Vater kann Umgangsrechte zu einem Kind einklagen, dass er noch gar nicht gesehen hat und was den Verdacht einer obsessiven Zwangsvorstellung nahelegt.

Unter den Erwachsenen, wo es keine rechtliche Handhabe zur Aufrechterhaltung einer bestehenden oder einer noch zu bildenden Liebesbeziehung gibt,  ist das Gegenstück zum Sorge- und Umgangsrecht das Stalking.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Männliche Beteiligung

Die Fortpflanzung ist das und nur das, woran der Mann auch mit beteiligt ist.

Der Fortpflanzungsbegriff meint im Grunde nur die männlichen Beteiligung und wird mit dem Samen, der Befruchtung und Zeugung auf die männliche Beteiligung hin abgegrenzt. Der Mann pflanzt sich fort, aber nicht die Frau.

Die Fortpflanzung findet definitiv vor der Schwangerschaft statt und ist auch vor der Schwangerschaft beendet, dessen Eintreten aber erst einige Wochen später registriert wird, weil die Frau realisiert, dass sie schwanger ist.

Die Schwangerschaft wird als das Resulat der Fortpflanzung definiert und gilt ab der befruchteten Eizelle, fünf Tage vor dem Eintreten der Schwangerschaft der Frau. Die befruchtete Eizelle wird auch imprägnierte (geschwängerte) Eizelle genannt.

Allein aufgrund der männlichen Beteiligung ist das Entstehen der neuen Generationen nunmehr die Fortpflanzung, welche allerdings eindeutig und vollständig die weiblichen Investitionen ausgrenzt und sie als Resultat der Fortpflanzung vermarktet und damit alles auf eine Karte setzt.

Die alternative Aussage wäre nämlich, dass am Entstehen der neuen Generationen die geschlechtliche Fortpflanzung zwar ihren Anteil hat, aber bei weitem nicht für das Entstehen der neuen Generationen ausreicht.

Die Arbeit im Bezug zur Entstehung der neuen Generationen wird eindeutig und vollständig von der Eizelle und infolge vom weiblichen Organismus erbracht, dessen Folge weitere Arbeitsleistungen nach der Geburt des Kindes mit sich trägt. Doch aus dieser Arbeitsleistung wird kein "Profit" gezogen im Unterschied zur der Fortpflanzung des Mannes (Same, Befruchtung, Zeugung, Vater).

Der Fortpflanzungsbegriff trennt jegliche Arbeitsleistungen ab und reduziert sich auf die Idee, dass in einem materiellen Molekül (DNA) sich immateriell gedeutete Informationen verstecken und welche jegliche Arbeitsleistung real vorwegnehmen.

Mittels der geschlechtlichen Fortpflanzung liefert der Mann eine anteilige Idee zum neuen Organismus, dessen Realisation nicht von dieser Idee getätigt wird, von der allerdings die Idee ihre Lebenskraft und ihre weitere Existenz erhält.

Der Fortpflanzungsbegriff rekapituliert das absolutistische Herrschaftsbild in Reinkultur. Doch die Idee (Erbinformation) ist von der Arbeit (Realisation der Erbinformation) nicht zu trennen, weder quantitativ noch qualitativ.

Samstag, 11. Februar 2017

Inexistente Abstammung

Die Frage, welche Gene weitergegeben oder fortgepflanzt werden, ist aufgrund der geschlechtlichen Fortpflanzung nicht im beantwortbar, was ja auch der Sinn und Zweck der geschlechtlichen Fortpflanzung ist. Das führt dazu, das die Abstammung des Kindes nicht hinreichend spezifiziert werden kann, besonders dann nicht, wenn man sich auf ein elterliches Individuum allein bezieht, das heißt, entweder auf den Vater oder die Mutter. Die Zusammenfassung der Eltern zu einer Fortpflanzungs- und Abstammunseinheit führt jedoch zu keiner Lösung der Abstammungsfrage, da die Eltern die Gene ihrer Eltern in einer neuen und zufälligen Kombination weitergeben. Die geschlechtliche Fortpflanzung ist ein klarer Widerspruch zur der Idee einer irgendwie gearteten individuellen Abstammung.

Dienstag, 7. Februar 2017

Unvereinbarer Gegensatz

Ein Mann kann Vaterrechte einklagen, selbst wenn er das Kind noch gar nicht gesehen hat und somit keine konkrete Beziehung zum Kind besteht.

Seine Beziehung zu der Mutter des Kindes spielt dabei keine Rolle, die ja zum Zeitpunkt der Zeugung ja irgendwie bestanden hat, selbst wenn es nur eine One - Night - Stand Beziehung war.

Das Konzept der Vaterschaft ist von vornherein von jeder konkreten Beziehung losgelöst, denn die Liebesbeziehung zwischen den Eltern wurde ja schon annuliert.

Das Einklagen der Vaterrechte ist eine Reaktion auf die nicht mehr funktionierende Beziehung zu der Mutter des Kindes und stellt an die Stelle der nicht funktionierenden Beziehung eine gesetzlich durchgesetzte Zwangsbeziehung.

Das gesetzliche Zugeständnis der Einklagbarkeit der Väterrechte, welche keine konkrete Beziehung zur Voraussetzung hat, weder zur Mutter noch zum Kind, generiert sich zu einer gesetzlich frei verfügbaren Option, deren Motive vielfältigster Natur sind.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Bezeichnung und Etablierung

Der Mann, von dem ein Anteil der Gene kommt, wird als Vater bezeichnet und darüber hinaus rechtsmäßig etabliert und festgeschrieben.

Die Frau jedoch, welche schwanger ist, ein Kind gebiert, dieses Kind stillt und sich um es kümmert, wird nicht als die Mutter bezeichnet und etabliert, sondern sie ist die Mutter.

Denn sie war schon vor allem Menschlichen in der erforderlichen Vollständigkeit gegeben.

Dienstag, 10. Januar 2017

Freie Entscheidung

Die Mutter ist diejenige Frau, die mit dem Kind schwanger war, die das Kind geboren hat, die das Kind stillte und sich nun um das Kind kümmert.

Der Vater dagegen ist derjenige Mann, von dem ein Teil der Gene kommen, was in der Praxis einige Blüten treibt. Man denke an den Kuckucksvater oder an das Kind einer Prostituierten oder an einen Inzest oder an einen Vater, der sein Vatersein verweigert.

Die formelhafte Setzung "Vater = Herkunftsort der Gene" entspringt allein dem menschlichen Dafürhalten und ist keine Frage der Biologie oder der Genetik.

Sonntag, 8. Januar 2017

Vater

Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durchzuführen und er überlässt es einer Frau alle Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen, bis hin zu der Alleinbetreuung des Kindes.

Der Mann wird mittels des Geschlechtsverkehrs zum Vater und dieser kann sehr verschieden ausfallen (Vergewaltigung etc.)

Dem Manne ist es erlaubt, verschiedene Frauen zu schwängern und es ist ihm erlaubt mehrere Familien zu gründen.

Ihm ist es erlaubt, sein Vatersein zu verweigern und ein bestehendes Vatersein zu annulieren.

Die einzige Verpflichtung des Vaters ist der Unterhalt, welcher sich nach seinem Einkommen richtet.

In der Ehe arbeitet die Frau den Unterhalt des Mannes ab, welcher auch den Status von "Kost und Logis" haben kann.

Die finanziellen Zuwendungen des Staates gelten in voller Höhe nur der ehelichen Familie.

Die Mutterschaft wird nicht bezahlt, ist eine private und sozial isolierte Beschäftigung der Frau.

Samstag, 7. Januar 2017

Etwas

Die Gene, welche mit dem Phänotyp des Organismus verbunden sind, werden bei der Fortpflanzung nur zum Teil weiter gegeben, wobei völlig unklar ist, welche Gene des Phänotyps es sind.

Ein "sich fortpflanzen" gibt es in der geschlechtlichen Fortpflanzung nicht. Das gleiche gilt auch der Vererbung von den körperlichen Merkmalen eines Organismus.

Ein bestimmtes Merkmal eines Organismus kann vererbt werden, muss es aber nicht. Ein Kind muss seinen Eltern nicht ähnlich sein.

Die Fortpflanzung und Vererbung geht über ein "etwas" nicht hinaus.

Samstag, 31. Dezember 2016

Variation der Gene

Jeder individuelle menschliche Organismus trägt die Gene seines Vaters und seiner Mutter in sich, aus denen er die Gene für seine Fortpflanzung neu kombiniert.

Der genetische Gehalt der Fortpflanzung unterliegt dem Zufallsprinzip. Weder pflanzt er >sich< fort, noch vererbt er >seine< körperlichen Eigenschaften an das Kind. Kinder können ihren Eltern ähnlich sein, müssen es aber nicht.

Der Mensch pflanzt etwas fort, aber nicht sich. Und der Mensch vererbt seinen Kindern nicht seine körperlichen Eigenschaften, sondern höchstens ein Teil derselben, bei der er vorher nicht weiß, welche er vererben wird.

Fortpflanzung und Vererbung ist eine Sache der ungeschlechtlichen Fortpflanzung, welche mit einer identischen Kopie des Genoms arbeitet. Nur mithilfe einer identischen Kopie des Genoms kann man sich fortpflanzen und seine körperlichen Eigenschaften vererben.

Die Begriffe Fortpflanzung und Vererbung sind keine erklärenden Begriffe der geschlechtlichen Rekombination der Gene bei der Reproduktion des Menschen.

Der naheliegende Eindruck, dass die Begriffe Fortpflanzung und Vererbung wissenschaftliche Begriffe sind, ist falsch.

Samstag, 24. Dezember 2016

Fortpflanzung und Vererbung

Wenn ein Mensch sich fortpflanzt, bleibt er dabei komplett erhalten. Er pflanzt nicht sich fort, sondern in der Form einer Kopie seiner selbst, welche aus Erbinformationen bestehen, die durch die Rekombination der Gene allerdings keine Kopie von irgendetwas mehr darstellt.

Der Mensch pflanzt nicht sich fort, was sich daran zeigt, dass ein Kind seinen Eltern nicht ähnlich sein muss. Eine Vererbung individueller Eigenschaften des Menschen ist vorab nicht gesichert und auch nicht voraussehbar.

Die genetische Ausstattung eines Menschen und die geschlechtliche Fortpflanzung machen es unmöglich, irgendetwas bestimmtes voraus zu sehen oder anzunehmen.

Ein Mensch mag zwar sich selber kennen, doch es ist ihm unmöglich daraus abzuleiten, welche Gene er diesbezüglich weitergibt und es unterliegt auch gar nicht seiner Kontrolle.

Die Fortpflanzung und die Vererbung bezieht sich vorerst auf nichts bestimmtes und kann nach ihrer Durchführung auch nur teilweise konkretisiert werden. Es wird nichts vorab bestimmtes fortgepflanzt oder vererbt ( mendelsche Regeln )

Die Begriffe Fortpflanzung und Vererbung verweisen lediglich auf die Weitergabe der Gene von den Eltern zum Kind und erklären ansonsten nichts weiteres.

Das bei der Entstehung eines neuen Lebens auch Gene weiter gegeben werden, ist keiner Erwähnung wert, da jegliches Leben dieses seit Milliarden von Jahren ohne Ausnahme tut, aber nicht einmal eine einzige Mutation erklärt.

Die genetische Variation eines Menschen beruht nicht darauf, dass Gene weiter vermittelt werden, sondern aus den genetischen Vorgängen vor ihrer jeweiligen Weitergabe.

Das Weitergeben der Gene als solches ist die geringste Erklärung für irgendetwas und ist somit auch keine wissenschaftliche Theorie für irgendetwas.

Freitag, 23. Dezember 2016

Herkunftsort

Der Vater ist diejenige männliche Person, der an der Erstellung einer Zelle beteiligt war.

Die Beteiligung des Mannes an der Zelle reduziert sich allerdings auf die Hälfte des genetischen Inhalts der Zelle. Im Bezug zu der Zelle selber tut der Mann so gut wie nichts hinzu.

Die Gewichtung der Beteiligung von Frau und Mann im Bezug zur der Zelle (befruchtete Eizelle) ist eindeutig weiblich.

Die Bezeichnung Vater ist der schlichte Hinweis auf den Herkunftsort von 50% des genetischen Inhaltes der befruchteten Eizelle, dessen konkrete Zusammensetzung jedoch unergründlich ist und wenig mit einer Vererbung individueller Eigenschaften zu tun hat.

Die Eltern pflanzen nicht sich selbst in ihre Kinder fort. Die Eltern vererben ihren Kindern nicht ihre Eigenschaften, da sie die Gene ihrer jeweiligen Eltern neu kombinieren.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Höchst komplizierte genetische Verarbeitungsprozesse

Die komplizierten Vorgänge in der Vererbungslehre sind die genetischen Verarbeitungsprozesse, die vor dem Vererbungsprozess (Zellteilung oder Befruchtung) stattfinden.

Der Übertragungsprozess der Gene bei der Zellteilung oder der Befruchtung der Eizelle sind im Vergleich zu den genetischen Verarbeitungsprozessen, nicht der Erwähnung wert, auch wenn sie zu dem Gesamtprozess, als Abschluss derselben, dazu gehören.

Delegation

Der menschlicher Organismus erwächst aus einer einzelnen Zelle (befruchtete Eizelle).

Die Eltern sind somit nur für die Erstellung dieser einen Zelle verantwortlich.

Der Mensch delegiert schlichtweg alles an eine einzelne Zelle und benötigt dafür gerade mal zwei Keimzellen.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Vererbung

Mittels der zweifachen Rekombination der Gene bei der Entwicklung der Keimzellen ist es völlig unergründlich, was vererbt wird.

Durch die Vereinigung von zwei Keimzellen werden zusätzlich zwei  "Vererbungslinien" in ein gemeinsam wirkendes Genom vereint.

Das daraus resultierende neue Wesen (Kind) erhält seine Gene aus mindestens vier miteinander nicht vergleichbaren Vererbungslinien.

Mein gerader Nasenrücken hat mein Vater nicht gehabt, aber die Mutter meines Vaters. Mein Vater hatte braune Augen, hat diese aber seinen zwei Söhnen nicht vererbt, obwohl braune Augen dominant vererbt werden.

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung werden die Gene aus mindestens vier Quellen gemischt. Die geschlechtliche Fortpflanzung unterbindet zuvörderst die Vererbung der eigenen organischen Eigenschaften.

Samstag, 17. Dezember 2016

Weiterführung der eigenen Existenz

Bei der Fortpflanzung eines Menschen findet kein Übertrag der elterlichen Menschen in das neue Leben statt. Die Menschen führen ihre Existenz nicht in ihren Kindern weiter.

Wenn sich allerdings ein Bakterium teilt, kann man durchaus davon reden, dass das komplette Sein des Bakteriums in die beiden Tochterzellen übertragen und dort weiter geführt wird.

Der Mensch und das Bakterium leiten sich mittels ihres Genoms weiter. Beim Bakterium ist der genetische Bezug zu seiner Existenz vollständig, während man beim Menschen sein Sein nicht vom Genom ableiten kann, da das Sein des Menschen sich gehörig von seiner genetisch bedingten organischen Existenz losgelöst hat.

Das, was der Mensch bei der Fortpflanzung vererbt, bezieht sich auf die Bedingtheiten des menschlichen Organismus, aber nicht auf das, was mit dem individuellen Sein der betreffenden Menschen zu tun hat.
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Der Genotyp eines Menschen hat keine direkte Verbindung zu seinem Phänotyp. Ausgehend vom Genotyp ist der realisierte Phänotyp nicht voraussehbar.

Der Mensch gibt bei der Fortpflanzung genotypische Merkmale weiter, welche zusätzlich eine zufällige Mischung aus zwei Genquellen ist.

Es ist schon unergründlich, welche genotypischen Merkmale bei der Fortpflanzung von einem Individuum weiter gegeben werden,  die bei der geschlechtlichen Fortpflanzung die Gene von zwei Individuen zueinander bringen.

Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung kann nichts konkretes vererbt werden. Eventuelle erkennbare Ähnlichkeiten des Kindes zu seinen Eltern unterliegen der Zufälligkeit und sind nicht voraussehbar.

Ausgehend von einem Individuum findet keine Vererbung statt. Selbst rückwirkend sind die erkennbaren Ähnlichkeiten des Kindes in Bezug zu seinen Eltern zu dürftig und oft genug nicht einmal vorhanden.

Im Bezug zur Fortpflanzung des Menschen geht es nicht um eine Vererbung von irgendetwas, sondern um die Erstellung von neuen Kombinationsvarianten. Der individuelle menschliche Organismus ist nicht das Vehikel der Gene, sondern die Schnittstelle in der Erzeugung weiterer Rekombinationsvarianten.

Freitag, 16. Dezember 2016

Zytoplasma

Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle bestehen aus den Genprodukten des mütterlichen Genoms.

Die Inhalte des Zytoplasmas einer Zelle sind die je aktuellen genetischen Wirkungen der Zelle.

In der befruchteten Eizelle, nachdem das Spermium sich mit der Eizelle verbunden hat, gehen die ersten genetischen Wirkungen nicht vom genetischen Inhalt der befruchteten Eizelle aus, sondern von den zytoplasmatischen Genprodukten des mütterlichen Genoms (maternale gene)

Die Zygote (befruchtete Eizelle) wird allerdings allein nach ihrem genetischen Inhalt hin definiert. Die Inhalte des Zytoplasmas der Eizelle, von dem die ersten Wirkungen ausgehen und mehrere Tage lang die einzigen Wirkungen bleiben, finden in der Definition der Zygote (befruchtete Eizelle) keine Erwähnung, obwohl sie für die Entwicklung des neuen Organismus elementar sind.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Zuordnung

Der Mann überlässt es einer seiner Zellen, seine Fortpflanzung durch zu führen und er überlässt es einer Frau, alle Folgen seiner Fortpflanzung auf sich zu nehmen, einschließlich der mehrjährigen Betreuung des Kindes, bis hin zu der Alleinerziehung des Kindes seitens der Frau.

Frage:
Worauf richtet sich denn nun eigentlich die Zuordnung des Mannes als Vater, welche ihm gesetzlich zugesichert ist und über die er frei verfügen kann?

Samstag, 10. Dezember 2016

Zeugungsfähigkeit

Die Spermien erfahren im weiblichen Organismus eine Kapazitation, welche die Spermien in den Status versetzen, eine Eizelle befruchten zu können.

Die Spermien sind nicht von sich aus in der Lage, sich selber in diesen Status versetzten zu können. Die Zeugungsfähigkeit des Mannes ist somit nicht von sich aus gegeben.